Wie im Flug vergangen: Unser erstes Jahr

Ein Blick hinter die Kulissen: Wie entsteht eine Software und wie geht es nach der Fertigstellung weiter?

Was steckt eigentlich hinter der Entwicklung einer Lernsoftware?

Für „Sag es auf Deutsch“ mussten wir zunächst Wörter sammeln, die wir für wichtig empfanden, und passende Fotos finden bzw. Bilder malen lassen. Audios mussten eingesprochen werden. Andrea Gößlinghoff hat ihre Grundidee des Spiels Matthias Geenen präsentiert. Dieser hat sie auf die technische Umsetzbarkeit hin überprüft und erste Prototypen wurden gemeinschaftlich entwickelt. Immer wieder wurden die Spiele getestet und weiter optimiert. Zum Beispiel konnten wir in der Praxis beobachten, dass Kinder oft Schwierigkeiten haben, die Maus beim Klicken ruhig zu halten. Hierfür wurde eine Technik entwickelt, die eine Bedienung dennoch problemlos möglich macht. Neue Fragestellungen kamen auf: Wie soll das Programm an genau dieser Stelle reagieren? Man musste abwägen, was sinnvoll ist und sich in die Köpfe von Lernern und Kindern hineinversetzen. Zuletzt mussten wir uns noch mit der Vermarktung beschäftigen. Eine Webseite und ein Flyer mussten erstellt werden. Zudem brauchten wir Ansprechpartner, denen wir das Produkt präsentieren konnten.

Wir waren bei vielen Netzwerktreffen, die von den Kommunalen Integrationszentren in NRW organisiert werden. Bei diesen Veranstaltungen tauschen sich Lehrer, die mit Schülern ohne Deutschkenntnisse arbeiten aus. Dort haben wir die Software vorgestellt. Wir haben Schulen besucht und das Programm dem Kollegium gezeigt. In Bielefeld konnten wir unsere Produkte auf einer Materialbörse präsentieren. Wir hatten einen Stand auf der „Fair Friends“-Messe in Dortmund und haben Anzeigen im didacta Magazin sowie im Amtsblatt NRW geschaltet. In Hagen, Dortmund sowie Hamm und Umgebung wurden Zeitungsartikel über unser Unternehmen veröffentlicht (Link, Link).

Das alles hat dazu geführt, dass wir unsere Software deutschlandweit und sogar darüber hinaus nach Österreich, Luxemburg, Spanien und Italien verkauft haben. Wir haben Schulen, Flüchtlingshilfen, Wohnheime, Initiativen und Privatleute, die sich um Menschen ohne Deutschkenntnisse kümmern, versorgt.

Und: Wir haben sehr viel positives Feedback erhalten! Dafür möchten wir uns bedanken.